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BLUMFELD
Hamburg 1990

„Ich war zu der Zeit eher von Hip Hop als von klassischem Songwriting beeinflußt. Punk war lange vorbei, die Neue Deutsche Welle längst ausverkauft und im Radio lief nur belang- und liebloser Schrott zwischen Schlager, Deutschrock und Funpunk. Das hatte mit meiner von Leonard Cohen, Dylan, Ton Steine Scherben, Punkrock und Pop geprägten Vorstellung von Musik nichts zu tun. Die Songs, die ich brauchte, gab es nicht. Also hab ich sie selbst geschrieben und nach Musikern gesucht, die einen ähnlichen Background hatten, um eine Band zu gründen. Ich hab dann Andre (Rattay/Schlagzeug) getroffen, der wiederum Eike (Bohlken) als Bassisten vorgeschlug, mit dem er vorher schon zusammen gespielt hatte. Als wir das erste Mal im Proberaum standen, war’s das. Wir hatten sofort drei Songs fertig. 'Ghettowelt', 'Zeittotschläger' und 'Penismonolog'. Bei einer der nächsten Proben hab ich dann BLUMFELD als Bandnamen vorgeschlagen. Ein Familienname. Wie Ramones oder Smiths. Und mit B wie Beatles oder BeachBoys.“