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SONGS FROM THE BOTTOM Vol. 1

„Auf der Lesereise zu Otis entstand die Idee, die Coverversionen, die ich auf den Lesungen gespielt hatte, aufzunehmen und als Album zu veröffentlichen. Es sollte schnell gehen, da ich die Arbeit an meinem nächsten Solo-Album wieder aufnehmen wollte. Auf der Suche nach einem geeigneten Produzenten brachte mein Manager Oliver Frank Swen Meyer ins Spiel. Bei unserem ersten Treffen erinnerte mich sein Pragmatismus, das Uneitle und musikalisch offene an Chris von Rautenkranz. Ein paar Wochen später waren wir im Studio. Die Entscheidung für ihn erwies sich als goldrichtig. Die ersten Stunden im Studio verbringt man häufig mit dem Einstellen der Technik und Soundchecks, bei denen das Feel flöten gehen kann. Mir geht es beim Aufnehmen mehr um den richtigen Moment, die Stimmung, in der man den Song spielt, als um einen ausgeklügelten Sound. Es gibt Momente, gerne der erste Take, in denen „Es“ da ist, wie ein Geist. Momente, die man nicht künstlich herstellen kann. Früher nannte man das „Kairos“. Und andere, in denen der Song zwar „richtig“ klingt, aber nicht lebt. Alles „stimmt“, aber nichts passiert. Nicht so mein Ding. Während ich mich also warmspiele, rutsche ich in einen Song rein und ich denk noch, das ist es schon, hoffentlich nimmt er den mit. Am Ende frage ich Swen, ob er das hat. Seine Antwort: „Ich nehm immer alles auf.“ Ab da lief es wie von selbst.“